- und was dein Körper dir damit sagen will🌿
Viele Frauen kennen dieses Gefühl:
Du hast gerade gegessen – und trotzdem meldet sich kurz darauf wieder Hunger. Nicht selten kommt dann der Gedanke: „Ich habe doch eben erst gegessen, was stimmt nicht mit mir?“
Die Antwort ist beruhigend: In den meisten Fällen hat dieser Hunger nichts mit mangelnder Disziplin zu tun. Oft steckt etwas ganz anderes dahinter.
Hunger ist nicht gleich Hunger
Hunger wird häufig ausschließlich mit Essen verknüpft. Dabei ist Hunger ein Signal – und dieses Signal kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Gerade beim Abnehmen verschwimmen diese Signale oft. Dein Körper meldet Bedürfnisse, keine Schwäche.
Hunger bedeutet nicht automatisch, dass du zu viel isst oder etwas „falsch“ machst. Er kann ein Hinweis darauf sein, dass deinem Körper etwas fehlt – trotz voller Mahlzeiten.
Du isst genug - aber vielleicht nicht das was satt macht
Viele Frauen essen mengenmäßig ausreichend, fühlen sich aber dennoch nicht lange gesättigt.
Warum Sättigung mehr ist als ein voller Magen
Sattsein entsteht nicht nur durch Volumen, sondern durch:
- ausreichend Eiweiß
- gesunde Fette
- strukturierte Mahlzeiten
Fehlen diese Bausteine, kann der Magen zwar gefüllt sein – das Sättigungsgefühl bleibt aber aus.
Zu wenig Essen am Tag führt oft zu Dauerhunger
Ein häufiger Grund für ständigen Hunger ist paradoxerweise: zu wenig Essen über den Tag verteilt.
Warum dein Körper auf Mangel mit Hunger reagiert
Wenn Mahlzeiten ausgelassen oder sehr klein gehalten werden, versucht der Körper gegenzusteuern. Hunger wird dann lauter, um sicherzustellen, dass ausreichend Energie aufgenommen wird.
Das zeigt sich oft durch:
- starkes Hungergefühl am Nachmittag oder Abend
- ständiges Gedankenkreisen ums Essen
- schwer kontrollierbaren Appetit
Stress kann Hunger verstärken – auch ohne Kalorienbedarf
Hunger entsteht nicht nur im Magen, sondern auch im Nervensystem.
Warum Stresshunger echter Hunger sein kann
Stress versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. In diesem Zustand fordert er häufig Energie – unabhängig davon, ob gerade gegessen wurde oder nicht.
Viele Frauen erleben dann:
- Hunger trotz Mahlzeit
- Appetit auf schnelle Energie
- das Gefühl, nie richtig satt zu werden
Emotionaler Hunger fühlt sich körperlich an
Nicht jeder Hunger entsteht aus einem körperlichen Bedarf – aber er fühlt sich trotzdem real an.
Warum Essen oft für Ausgleich sorgt
Essen kann:
- beruhigen
- ablenken
- entspannen
Gerade wenn im Alltag wenig Pausen, Genuss oder Entlastung stattfinden, übernimmt Essen diese Rolle – ganz unbewusst.
Ständiger Hunger ist kein Zeichen von Kontrollverlust
Wenn du trotz ausreichender Mahlzeiten ständig Hunger hast, bedeutet das nicht, dass du „zu viel willst“. Häufig zeigt dein Körper einfach, dass er mehr Balance braucht.
Hunger wird oft leiser, wenn:
- Mahlzeiten regelmäßig und ausgewogen sind
- Essen ohne Druck stattfindet
- Genuss erlaubt ist
Dann entsteht nicht nur mehr Sättigung, sondern auch mehr Ruhe im Umgang mit dem Essen.